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Social Media17. September 2026 · 4 Min. Lesezeit

Instagram oder Facebook? Was sich für Handwerk und Gewerbe wirklich lohnt

Beide Plattformen erreichen unterschiedliche Zielgruppen. Eine ehrliche Einordnung, welcher Kanal für welchen regionalen Betrieb den größeren Unterschied macht.

Die Frage kommt in fast jedem Erstgespräch: Instagram oder Facebook? Die ehrliche Antwort lautet meist: beides hat seine Berechtigung, aber aus unterschiedlichen Gründen.

Facebook: die lokale Gemeinschaft

Facebook bleibt in vielen Regionen stark bei einer älteren, oft kaufkräftigen Zielgruppe — und ist über lokale Gruppen und Empfehlungen erstaunlich wirkungsvoll für Handwerk, Dienstleistung und stationäres Gewerbe. Wer regional verwurzelte Bestandskunden ansprechen will, findet hier oft die verlässlichere Reichweite.

Instagram: Bilder, die für sich sprechen

Wo die eigene Arbeit optisch überzeugt — fertige Projekte, Räume, Produkte — spielt Instagram seine Stärken aus. Für Betriebe, die jüngere Zielgruppen oder Fachkräfte erreichen wollen, ist es oft der wichtigere Kanal.

Eine einfache Faustregel

  • Stationäres Gewerbe mit lokaler Stammkundschaft: meist zuerst Facebook.
  • Sichtbares, optisch starkes Handwerk (Bau, Garten, Einrichtung): meist zuerst Instagram.
  • Fachkräftegewinnung als Ziel: Instagram, ergänzt um LinkedIn.
  • Unsicher? Ein Kanal richtig gepflegt schlägt zwei halbherzig geführte.

Am Ende zählt weniger die Plattform an sich als die Frage, wo Ihre tatsächliche Zielgruppe Zeit verbringt — und ob die Betreuung dauerhaft durchgehalten werden kann.

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